Archive for the Konzert Category

Ooppera "Lännen tyttö"

Posted in Finnland, Konzert on 29. elokuu 2008 by seneca2blog

“La fanciulla del West” – Giocomo Puccini

Wer hätte das gedacht! Da bin ich nicht mal einen Monat hier und sitze schon in der Oper – das erste Mal in den letzten 24 Jahren. Eine Open-Air Event in Jyväskylä ohne Eintritt. Einfach nur sitzen und die Oper “Lännen tyttö” als Liveübetragung aus der Suomen Kansallisooppera Helsingissä anschauen. Dieser Dreiakter hat uns Kältetechnisch ziemlich gefordert… aber das Ende war spannend!

Sogar mit kleinen Vorprogramm und Liveschaltung.

Vorprogramm

Dann Die Oper, hier ein paar kleine Eindrücke. Sehr praktisch der Finnische Untertitel! Italienisch verstehe ich kein Wort aber ein paar finnische Brocken kriegt man mit. Dann hat’s auch mit der Handlung geklappt.

Minnie
Minnie (Francesca Patanè)

Ei kukaan rohkenisi 
“Niemand wagt es”
Minnie (Francesca Patanè), Nick (Aki Alamikkotervo)

Zwischendurch gab’s dann diesen netten Sonnenuntergang gleich neben der Bühne.

Sundown

Und dann im Dunkeln weiter mit dem dritten Akt.
Armaasi ei enää palaa. Hän roikuu kohta hirressä.
“Deine Waffe brennt nicht länger.
Er hängt als bald am Galgen.”

Jack Rance (Juha Uusitalo)

Das Wetter war das erste Mal seit einer Woche regenlos. Aurinko paistaa! Und mir sind diese Aufnahmen der beiden Brücken über den Jyväsjärvi gelungen.

Autobrücke Autobrücke, dieselbe Uhrzeit

Zur Uni...
Fußgängerbrücke zum Uni-Gebäude am anderen Ufer. Schief, weil kein Stativ und nur die Steine als Ablage.

Fazit: Ich habe festgestellt, dass die Schweriner Schlossfestspiele gar nicht so schlimm sein können!

Einfach schillig

Posted in Bremen, Konzert, Schiller on 6. kesäkuu 2008 by seneca2blog

Taub, sprachlos und beeindruckt bin ich am Montag mit meiner Freundin aus dem Schiller Konzert im Docks auf der Reeperbahn gekommen. Es war das letzte Konzert der “Sehnsucht”-Tour.  Schiller, ein schüchtern wirkender Bremer, aber eigentlich in Visselhövede geborener, dem man nicht sofort ansieht, dass er Musik macht, die ein Publikum von 16 bis 60 anzieht. Zumindest konnten Träger von Hörgeräten diese zu Haus lassen, denn die Lautstärke war ausreichend um alles zu verstehen. Die Mitt-Vierziger in den ersten Reihen haben vielleicht dauerhaft Schäden genommen.

Mit der berühmten und sogleich gekauften Einlassmusik fing alles an. Die Massen bewegt sich in Maßen gemäßigt in Richtung erste Reihe um dort noch etwa eineinhalb Stunden zu verharren. Der Saal füllte sich langsam aber sicher.

Die tollen Komposition, die unglaublichen Bässe und der Mann am Synthesizer waren der Hammer. Der Schlagzeuger an den Acoustic Drums ließ einem, bei seinen Solos, das Herz still stehen. Wenn dann der Drummer an den elektrischen Drums dazu einsetzte fiel auch das Luft holen schwer. Ein krasses Gefühl. Die zwei Gitarristen zogen mit ihren Soli alle Register. Jette von Roth, Jael (Frontfrau von Lunik) und Kim Sanders hab bewiesen, dass sie Live exakt genau so singen wie im Studio. Unglaublich schön.

Ich war fasziniert von den stimmungsvollen Animationen auf den sechs 4-Farb-LED Screens, die die kompletten Bühne ausnutzten. Die Bühnentechnik die Dezent unterstützend wirkte und von die drei Leute am Bühnenrand, mit nem Mac bewaffnet, die Animationen steuernd haben dem ganzen das Tüpfelchen auf dem i verliehen.

Ich kann nur sagen, dass das Konzert einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und ich Schillers Musik nun anders höre.

Und weils so schön ist: hier noch ein kleines Schmankerl…

Schiller Widget